{"id":25,"date":"2019-02-18T12:15:11","date_gmt":"2019-02-18T12:15:11","guid":{"rendered":"http:\/\/tiertcmaktuell.de\/?p=25"},"modified":"2019-02-18T13:11:02","modified_gmt":"2019-02-18T13:11:02","slug":"tiere-und-heilkraeuter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tiertcmaktuell.de\/?p=25","title":{"rendered":"Tiere und Heilkr\u00e4uter"},"content":{"rendered":"\n<p>Die\nfr\u00fchen Menschen hatten noch einen intuitiven Zugang zu den Pflanzen. Ebenso\nverh\u00e4lt es sich bei den Tieren. Wild aufgewachsene Tiere \u201ewissen\u201c um giftige\nund ungiftige Pflanzen, sie k\u00f6nnten sonst nicht \u00fcberleben, wenn jedes\nIndividuum durch Versuch und Erfolg oder Misserfolg immer wieder neu\nErfahrungen sammeln m\u00fcsste. Die Erfahrungen sind teils genetisch fixiert, teils\nwerden sie durch abschauen von der \u00e4lteren Generation \u00fcbernommen. Das verh\u00e4lt\nsich so f\u00fcr Futterpflanzen ebenso aber auch f\u00fcr Pflanzen, die bei Krankheit und\nUnwohlsein eingenommen werden. Dieses Verhalten findet man auch bei Carnivoren.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie verhalten sich domestizierte Tiere? Bei ihnen ist der Instinkt h\u00e4ufig besser ausgepr\u00e4gt, als beim Menschen, doch der Lebensraum ist soweit eingeschr\u00e4nkt, dass selektive Aufnahme von Pflanzen fast nicht m\u00f6glich ist. Auf den Weiden stehen fast keine Kr\u00e4uter und das selektive fressen der Pferde wird nicht gerne gesehen und durch diverse Ma\u00dfnahmen verhindert.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"http:\/\/tiertcmaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Frauenmantel-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-41\" srcset=\"https:\/\/tiertcmaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Frauenmantel-768x1024.jpg 768w, https:\/\/tiertcmaktuell.de\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Frauenmantel-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Frauenmantel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Immer\nh\u00e4ufiger werden Kr\u00e4uter zugef\u00fcttert. Der Markt bietet f\u00fcr Pferde Kr\u00e4uterm\u00fcslis,\n-mischungen etc. in jeder Zusammensetzung und Variante an. Was aber ist\nsinnvoll? Die Tiere fressen selektiv, dh. sie suchen sich das, was sie im\nMoment brauchen. Mischungen k\u00f6nnen diesem Verhalten nicht gerecht werden. Wie\naber k\u00f6nnen wir herausfinden welche Kr\u00e4uter das Tier gerade gebraucht werden, um\neinen Zustand der Dysbalance zu regulieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen eine genaue Beschreibung der Dysbalance&#8230; nennen wir sie Krankheit oder besser noch Muster, wie es die TCM nennt. Die Diagnose dieses Musters weist uns den Weg zu den Heilmitteln\/Kr\u00e4utern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann brauchen wir eine genaue Beschreibung der in Frage kommenden Heilkr\u00e4uter. Diese finden wir in den Kr\u00e4utermonographien. Die Kr\u00e4uter sind dort hinsichtlich ihrer Eigenschaften beschrieben. Diese Eigenschaften sind Qualit\u00e4ten wie Geschmack, Temperatur und Wirkrichtung.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere\nDiagnose, das Muster legen wir nun wie ein Raster \u00fcber die Monographien; die Heilkr\u00e4uter,\nderen Eigenschaften den Mustern am \u00e4hnlichsten sind, k\u00f6nnen den Prozess der\nHeilung f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die fr\u00fchen Menschen hatten noch einen intuitiven Zugang zu den Pflanzen. Ebenso verh\u00e4lt es sich bei den Tieren. Wild aufgewachsene Tiere \u201ewissen\u201c um giftige und ungiftige Pflanzen, sie k\u00f6nnten sonst nicht \u00fcberleben, wenn jedes Individuum durch Versuch und Erfolg oder Misserfolg immer wieder neu Erfahrungen sammeln m\u00fcsste. 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